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Eventbericht · Hochzeit

Hochzeit im Feuerwehrhaus: Wie in Laufach aus einer Fahrzeughalle eine Hochzeitslocation wurde

115 Gäste, zwei Locations, ein Picknick als Sektempfang – und am Sonntagmittag stand die Feuerwehr wieder einsatzbereit.

📅 August 2026  ·  📍 Laufach  ·  ⏱ 9 Min. Lesezeit  ·  ✍️ Eventwerk Rodgau

Das Event im Überblick

AnlassFreie Trauung und Hochzeitsfeier von Annette und Andreas, 29.08.2026
GästeRund 30 im engsten Kreis am Vormittag, rund 115 ab der freien Trauung
OrteStandesamt und Sektempfang im Nilkheimer Park in Aschaffenburg, Trauung und Feier am Feuerwehrhaus Laufach
Unsere LeistungKomplette Planung von A bis Z: Konzept, Mobiliar, Deko, Floristik-Setup, Licht, Ton, Pavillons, Bar, Service, Papeterie – plus Catering, Fotograf und Traurednerin
VorlaufRund sechs Monate Planung; Aufbau am Samstagmorgen, Abbau Sonntag von 8 bis 11 Uhr
BesonderheitDie Fahrzeughalle blieb Feuerwehrhaus – ein Löschfahrzeug stand bewusst mitten in der Feier
Inhalt
  1. Was heißt es, in einer „Location, die keine ist“, zu heiraten?
  2. Warum die Feier am Ende doch in der Halle stattfand
  3. Ein Picknick statt Sektempfang – der Vormittag im Nilkheimer Park
  4. Vom Park zum Feuerwehrhaus – im Löschfahrzeug
  5. Die freie Trauung hinter dem Feuerwehrhaus
  6. Das Spalier aus Feuerwehrschläuchen
  7. Wie aus der Fahrzeughalle ein Festsaal wurde
  8. Hinter den Kulissen: drei Stunden für die Einsatzbereitschaft
  9. Fazit
  10. Häufige Fragen zur Hochzeit im Feuerwehrhaus

Annette und Andreas kamen mit einem Wunsch zu uns, der auf den ersten Blick nach einem Widerspruch klingt: Sie wollten heiraten – und zwar dort, wo Andreas seit Jahren ehrenamtlich im Einsatz ist, im Feuerwehrhaus Laufach. Ein moderner Zweckbau mit Fahrzeughalle, Schläuchen an der Wand und Ladekabeln an jedem Stellplatz. Keine Location, wie man sie im Hochzeitsmagazin findet.

Genau das hat uns gereizt. Ein halbes Jahr haben wir mit den beiden geplant, am 29. August 2026 haben wir es umgesetzt: standesamtliche Trauung im Spiegelsaal in Aschaffenburg, ein Picknick statt Sektempfang, freie Trauung hinter dem Feuerwehrhaus und abends eine Fahrzeughalle, in der niemand mehr geglaubt hätte, dass hier vormittags noch Löschfahrzeuge standen.

Die schönste Reaktion kam von den Kameraden selbst. „Als wir gehört haben, dass hier eine Hochzeit gefeiert wird, haben alle nur den Kopf geschüttelt“, hat uns einer am Abend gesagt. „Und jetzt ist das eine der schönsten Hochzeiten, die wir je gesehen haben.“

Was heißt es, in einer „Location, die keine ist", zu heiraten?

Die kurze Antwort: Es heißt, dass alles, was eine Hochzeitslocation normalerweise mitbringt, von außen kommen muss – Tische, Stühle, Küche, Bar, Licht, Ton, Sanitärkonzept und der komplette Ablauf.

Eine Fahrzeughalle hat Strom, einen ebenen Boden und ein Dach. Alles andere ist Aufgabe. Es gibt keine Bestuhlung, keine Theke, keine Küche, kein Ambientelicht und keinen Ablauf, den ein Haus schon hundert Mal gemacht hat. Dafür gibt es etwas, das keine Eventlocation liefern kann: eine Geschichte. Andreas’ Feuerwehr, seine Kameraden, sein zweites Zuhause.

Unsere Aufgabe bei so einem Ort ist deshalb immer dieselbe: die Infrastruktur komplett mitbringen, ohne dem Ort seinen Charakter zu nehmen. Deswegen haben wir das Feuerwehrauto nicht rausgefahren, sondern bewusst stehen lassen. Wie man zu so einem Ort überhaupt kommt, haben wir in unserem Beitrag Hochzeitslocation finden aufgeschrieben.

01  Warum die Feier am Ende doch in der Halle stattfand

Die kurze Antwort: Nicht wegen Regen – wegen der Temperatur. Für den Abend waren rund 15 Grad angesagt, und der Wetterbericht war die ganze Woche sprunghaft.

Die ursprüngliche Idee war eine Feier unter freiem Himmel: hinter dem Feuerwehrhaus, auf dem Parkplatz, mit Bar, Buffet, Mobiliar und Deko komplett draußen. Ende August, dachten wir alle – eher zu heiß als zu kalt.

Dann kam ein Spätsommer, der sich nicht festlegen wollte. Tagsüber angenehm, abends deutlich kühler. Ein Abendessen bei 15 Grad und weniger macht keinem Gast Freude, egal wie schön die Lichterkette hängt. Also haben wir umgeplant: Die Trauung blieb draußen, die Feier zog in die Halle.

Das ist der Vorteil, wenn Plan B nicht improvisiert, sondern vorbereitet ist. Wir wussten vorher, wie die Halle bestuhlt wird, wo die Bar steht und wie viel Fläche wir für 115 Gäste brauchen. Am Ende war die Verlegung keine Notlösung, sondern das schönere Konzept. Wer ohne feste Halle plant, findet in unserem Beitrag Zelthochzeit planen die Alternative im Freien.

Fahrzeughalle als Festsaal: lange Tafeln unter Sonnenschirmen mit buntem Ambientelicht

Die Fahrzeughalle am Abend: lange Tafeln unter Sonnenschirmen, darunter unsere Akku-Leuchten, die komplette Halle in bunten Tönen ausgeleuchtet.

02  Ein Picknick statt Sektempfang – der Vormittag im Nilkheimer Park

Die kurze Antwort: Standesamtliche Trauung im Spiegelsaal, danach ein Picknick unter Bäumen mit indischem Buffet – im engsten Kreis von rund 30 Gästen.

Begonnen hat der Tag im Nilkheimer Park in Aschaffenburg. Nach der standesamtlichen Trauung im Spiegelsaal ging es hinaus in den Park – und dort stand kein Stehtisch mit Häppchen, sondern ein Picknick.

Bunte Decken mit Blumenmustern, umgedrehte Weinkisten als Tische, kleine Vasen darauf, gemütliche Sitzkissen. Für die älteren Gäste – die Omas und die Eltern des Brautpaars – haben wir zusätzlich einen eingedeckten Banketttisch mit richtigen Stühlen aufgebaut, damit niemand auf dem Boden sitzen musste.

Die Gäste haben sich in Anzug und Kleid ohne Zögern auf die Decken gesetzt. Der eine oder andere hat unter den Bäumen sogar ein Nickerchen gemacht. Es lagen schon die ersten Blätter auf dem Boden – Ende August mit einem Hauch Herbst.

Und dann das Essen: kein klassischer Fingerfood-Empfang, sondern ein indisches Buffet vom Indian Tandoori Haus in Eppertshausen – dem Lieblingsrestaurant des Brautpaars. Serviert in den typischen indischen Behältern, die auf dem Buffet ganz anders wirken als deutsche Chafing Dishes.

Weil indisches Essen bekanntlich gerne mal Spuren auf heller Kleidung hinterlässt, gab es für alle Gäste ein Lätzchen. Annette und Andreas haben es vorgemacht – und es kam so gut an, dass es zum Running Gag des Vormittags wurde.

Unser Team hat die beiden Damen am Banketttisch den ganzen Empfang über bedient: Getränke gebracht, Essen geholt, das Essen bei Bedarf klein geschnitten. Die zwei haben das sichtlich genossen – und uns das mehrfach gesagt.

Zu trinken gab es neben klassischem Sekt unseren Beeren-Secco: gefrorene Himbeeren, Beeren-Sirup, ein bisschen Minze, mit Sekt aufgegossen. Dazu Softdrinks und Wasser, jede Variante auch alkoholfrei. Erfahrungsgemäß bleiben die normalen Sektgläser dann stehen – so war es auch hier.

Indisches Buffet in kupfernen Servierbehältern beim Hochzeits-Sektempfang
Brautpaar legt vor dem indischen Buffet die Lätzchen an

Indisches Buffet vom Indian Tandoori Haus – und die Lätzchen, die zum Running Gag des Vormittags wurden.

03  Vom Park zum Feuerwehrhaus – im Löschfahrzeug

Die kurze Antwort: Das Brautauto war ein Feuerwehrfahrzeug.

Nach rund zwei Stunden Picknick und Empfang haben wir das Paar dem Fotografen überlassen – Paarfotos im Park, während die Gäste ihren Sekt austranken. Anschließend wurden Annette und Andreas abgeholt: nicht mit Oldtimer und weißer Schleife, sondern mit einem Löschfahrzeug der Feuerwehr.

Es passt zur ganzen Hochzeit: außergewöhnlich, aber nicht aufgesetzt. Das Fahrzeug war nicht Deko, sondern gehört zum Leben des Bräutigams.

Braut mit Brautstrauß im Fenster des Löschfahrzeugs, das als Brautauto diente

Statt Oldtimer mit weißer Schleife: das Löschfahrzeug der Feuerwehr Laufach als Brautauto.

04  Die freie Trauung hinter dem Feuerwehrhaus

Die kurze Antwort: Auf dem Parkplatz hinter der Halle – mit Birkenholz-Traubogen, Festzeltbänken im Fischgrätmuster und Publikum auf der Nachbarwiese.

Der Parkplatz war ursprünglich als Ort der ganzen Feier geplant und wurde am Ende die Bühne für den emotionalsten Teil des Tages. Wir haben dort aufgebaut:

  • unseren Traubogen aus Birkenholz, mit Tuch und Blumengestecken geschmückt
  • die Brautstühle für Annette und Andreas, mit Anhängern „Braut“ und „Bräutigam“ und Blumen verziert
  • einen Stehtisch für die Traurednerin und unsere Musikanlage
  • Festzeltbänke, in weiße Hussen gehüllt und im Fischgrätmuster gestellt – dadurch sitzt niemand starr in Reihen
  • große Bodenvasen mit Schleierkraut an jedem Bankende am Mittelgang, vorne am Traubogen die größeren, üppiger gebundenen

Gehalten hat die Zeremonie Barbara von Lieblingswort, eine freie Traurednerin, die wir für die beiden ausgesucht und organisiert haben. Sie musste sich um nichts kümmern außer um ihre Rede – den kompletten Rahmen haben wir gestellt. Ihre Worte für Annette und Andreas waren so persönlich, dass es hinterher niemanden gab, der nicht davon gesprochen hat.

Für den heitersten Moment sorgte aber ein anderes Publikum: Auf der Wiese hinter dem Trausetup stehen Kühe. Und die haben sich, sagen wir, sehr interessiert an der Zeremonie beteiligt.

Freie Trauung hinter dem Feuerwehrhaus Laufach mit Birkenholz-Traubogen, Bankreihen und Kühen auf der Nachbarwiese

Der Traubogen aus Birkenholz auf dem Parkplatz hinter der Halle – mit Zaungästen auf der Nachbarwiese.

Freie Trauung am Birkenholz-Traubogen mit der Traurednerin
Ringtausch bei der freien Trauung in Laufach

Die freie Trauung am Birkenholz-Traubogen und der Ringtausch.

05  Das Spalier aus Feuerwehrschläuchen

Die kurze Antwort: Die Kameraden haben Schläuche mit Luft gefüllt und daraus einen Gang gebaut, durch den das frisch getraute Paar gelaufen ist.

Ab der freien Trauung waren rund 115 Gäste da – ein großer Teil davon Feuerwehrleute, die mit Andreas seit Jahren im Einsatz sind. Ihre Überraschung haben sie sich selbst ausgedacht: ein Spalier aus prall mit Luft gefüllten Feuerwehrschläuchen.

So etwas kann man nicht planen und nicht kaufen. Es ist der Moment, in dem eine Location, die keine ist, plötzlich unschlagbar wird – weil sie eine Gemeinschaft mitbringt.

Danach folgte der zweite Sektempfang des Tages. Neben dem Beeren-Secco gab es diesmal eine zweite Variante: gefrorene Mango und Melone, Maracuja-Sirup, mit Sekt aufgegossen – und beides ebenfalls alkoholfrei. Dazu frisch gezapftes Bier, was bei dieser Gästeschar nicht ganz unwichtig war.

Kameraden der Feuerwehr Laufach mit ausgelegten Schläuchen vor der Fahrzeughalle

Die Kameraden der Feuerwehr Laufach bauen ihr Spalier aus luftgefüllten Schläuchen.

06  Wie aus der Fahrzeughalle ein Festsaal wurde

Die kurze Antwort: Fahrzeuge raus, Schirme rein, Tische eindecken, buntes Ambientelicht – und ein Löschfahrzeug bleibt stehen.

Die Halle war der eigentliche Kraftakt. Als die Fahrzeuge draußen waren, haben wir angeliefert und aufgebaut:

  • Bestuhlung und Tafeln: Holzstühle, weiße Tischdecken, in der Mitte viele kleine Vasen mit bunten Blumen – das Farbkonzept durfte ausdrücklich knallig sein
  • Eindeckung: geriffelte Weinkühler, Stoffservietten und die komplette Papeterie von uns – Sitzkarten, Menükarten, Getränkekarten und Tischnummern. Die Braut hat in jede Stoffserviette ein Gastgeschenk gelegt: ein Reagenzglas mit Blütensamen
  • Schirme in der Halle: ja, drinnen. Sie nehmen der Halle die Höhe und den Werkstattcharakter. Darunter haben wir unsere Akku-Leuchten gestellt, damit die Schirme nicht weiß bleiben, sondern farbig leuchten
  • Ambientelicht: die komplette Halle in bunten Tönen ausgeleuchtet
  • Grün: kleine Bäumchen ringsum, damit der Raum wärmer und natürlicher wirkt
  • Zwei Pavillons: einer für unsere Getränkebar mit Palettenbar und Kühlschrank, einer für das Buffet – damit das Essen auch optisch eine Bühne hat
  • Draußen vor dem Haus: ein weiterer Schirm und unsere Paletten-Lounge für den kühlen Sommerabend

Mobiliar, Schirme und Deko kommen aus unserem eigenen Bestand (Eventdekoration mieten), das Ambientelicht ebenfalls (Lichttechnik mieten).

An der Bar gab es auf der einen Seite Cocktails – Aperol, Hugo, Mojito – und auf der anderen Seite Kaffeespezialitäten, für die wir extra einen Kaffeevollautomaten dazugeholt haben. Gemixt, gezapft und serviert hat durchgehend unser Team.

Das Essen kam von Schimon Porcher und seinem Team: ein Grillbuffet, aufgebaut unter unserem Pavillon. Wir kannten uns vorher nicht, sind erst über das Brautpaar zusammengekommen – und haben nach diesem Tag beide gesagt, dass es nicht das letzte gemeinsame Event gewesen sein wird.

Zwei Details, die keiner auf der Rechnung hat und die trotzdem jeder Gast nutzt: die Beschilderung zu den Toiletten – und ein QR-Code, über den die Gäste ihre eigenen Fotos vom Tag hochladen, die Bilder der anderen ansehen und herunterladen konnten.

Und eine Überraschung, die nicht dem Brautpaar galt: Der Bruder des Bräutigams und seine Frau hatten am selben Tag ihren 30. Hochzeitstag. Annette und Andreas haben daran gedacht und uns gebeten, etwas zu organisieren. Es gab eine Schoko-Sahne-Torte mit einer großen 30 darauf – genau die Sorte, von der wir wussten, dass sie den beiden schmeckt.

Brautpaar beim Tortenanschnitt in der Feuerwehrhalle Laufach
Schokotorte als Überraschung zum 30. Hochzeitstag

Der Tortenanschnitt in der Halle – und die Überraschungstorte zum 30. Hochzeitstag von Bruder und Schwägerin.

07  Hinter den Kulissen: drei Stunden für die Einsatzbereitschaft

Die kurze Antwort: Eine Feuerwehrhalle ist kein Veranstaltungsraum, sondern ein Betriebsgebäude – die Fahrzeuge müssen so schnell wie möglich wieder rein.

⚡ Hinter den Kulissen

Der Aufbau: Wir konnten die Halle nicht am Freitag herrichten, weil die Fahrzeuge dort einsatzbereit stehen müssen. Also war Aufbautag der Samstagmorgen – und ausgerechnet an dem hatte die Wehr noch früh einen Einsatz. Erst danach konnten die Fahrzeuge raus und wir rein. Alles, was rein musste – Mobiliar, Tafeln, Bar, Licht, Ton, Pavillons, Getränkeanhänger –, kam in dieses eine Zeitfenster.

Der Abbau: Am Sonntag um 8 Uhr haben wir angefangen. Um 11 Uhr waren wir weg. Halle leer, Boden geputzt, jedes Fahrzeug wieder an seinem Platz und an Kabel und Schläuche angeschlossen – einsatzbereit wie vorher.

Dass das funktioniert, liegt nicht an Glück, sondern an Planung: Wer weiß, in welcher Reihenfolge aufgebaut wurde, baut auch in der richtigen Reihenfolge ab. Genau diese Logistik ist der Teil unserer Arbeit, den man auf keinem Hochzeitsfoto sieht – und den die Kameraden am Sonntag am meisten gelobt haben.

Für Annette und Andreas hieß das: Sie mussten weder auf- noch abbauen, weder aufräumen noch putzen. Am Sonntagmorgen saßen sie beim Frühstück mit ihren Gästen, während die Halle schon wieder Feuerwehrhaus war. Die letzten persönlichen Sachen hat Amelie ihnen vorbeigebracht.

Und weil auf den Tischen noch jede Menge Blumen standen, haben wir daraus am Sonntag kleine Sträußchen gebunden – samt Vase – und sie den Feuerwehrleuten mitgegeben. Für zu Hause.

Fazit

Annette und Andreas wollten keinen Hochzeitssaal von der Stange. Sie wollten einen entspannten Tag an einem Ort, der für sie Bedeutung hat, mit einer familiären, freundschaftlichen Atmosphäre – und mit ein paar Dingen, die man so noch nicht gesehen hat.

Genau das ist es geworden: ein Picknick als Sektempfang, ein Löschfahrzeug als Brautauto, ein Spalier aus Feuerwehrschläuchen und eine Fahrzeughalle, die für eine Nacht der schönste Festsaal im Spessart war. Und am Sonntagmittag stand die Feuerwehr wieder bereit, als wäre nichts gewesen.

Wenn Ihr einen Ort im Kopf habt, von dem alle sagen, dass man dort nicht heiraten kann – dann sprecht uns an. Das sind meistens die Hochzeiten, über die hinterher am längsten geredet wird. Wie eine komplett geplante Hochzeit bei uns abläuft, steht hier; alle Schritte der Reihe nach im Hochzeits-Ratgeber.

Amelie Laufer von Eventwerk Rodgau mit dem Brautpaar beim Sektempfang im Nilkheimer Park in Aschaffenburg

Amelie mit Annette und Andreas beim Sektempfang im Nilkheimer Park.

📸  Impressionen von der Hochzeit im Feuerwehrhaus

Von den Picknickdecken am Vormittag über den Traubogen hinter der Halle bis zur letzten Kerze auf der Tafel am Abend.

Picknick als Sektempfang im Nilkheimer Park in Aschaffenburg mit Decken, Kissen und WeinkistenBrautpaar stößt beim Picknick-Sektempfang mit Beeren-Secco anPicknickdecken und umgedrehte Weinkisten als Tische beim Hochzeits-Sektempfang im ParkBeeren-Secco mit gefrorenen Himbeeren und Minze von Eventwerk RodgauBraut winkt vor dem Löschfahrzeug der Feuerwehr LaufachAnkunft am Feuerwehrhaus Laufach – Gratulation vor dem LöschfahrzeugWeiße Brautstühle mit Blumenkränzen und Schriftzügen Braut und Bräutigam bei der freien Trauung in LaufachZweistöckige Hochzeitstorte mit Beeren und Blüten in der FeuerwehrhalleHochzeitstafel in der Feuerwehrhalle Laufach vor dem LöschfahrzeugHochzeitstafel in der Feuerwehrhalle in Abendstimmung mit buntem AmbientelichtHochzeitstafel von oben mit bunten Blumen in kleinen Vasen und KerzenStoffserviette mit Anhänger und Gastgeschenk auf dem HochzeitsgedeckHolzschild Tanzfläche mit Blumenschmuck vor einem roten Feuerwehrfahrzeug

Warum Eventwerk Rodgau?

✓Alles aus einer Hand: Konzept, Mobiliar, Deko, Licht, Ton, Bar und Service – plus die Organisation von Catering, Fotograf und Traurednerin. Ein Ansprechpartner für den ganzen Tag.
✓Wir können Orte, die keine Locations sind: Wiese, Feld, Scheune, Gewölbekeller, Fahrzeughalle – wir bringen die komplette Infrastruktur mit.
✓Technik und Logistik sind bei uns Handwerk: Strom, Aufbau, Zeitpläne und Sicherheit kommen aus der Praxis, nicht aus der Improvisation.
✓Plan B steht vorher: Wetterumschwünge ändern bei uns den Ablauf, nicht das Fest.
✓Unser Team ist am Tag selbst da: Aufbau, Service an Bar und Tisch, Abbau – das Feedback der Gäste kommt bei denen an, die es verdient haben.
✓Regional verankert: Zuhause in Rodgau, schnell in Offenbach, Seligenstadt, Hanau und Aschaffenburg – und für Komplettplanungen wie diese auch darüber hinaus im Einsatz.

Eure Hochzeit an einem Ort, den alle für unmöglich halten?

Erzählt uns von Eurem Tag – wir melden uns mit Ideen und einem ehrlichen Angebot. Wir planen und liefern komplette Hochzeiten in Rodgau, Seligenstadt, Hanau, Aschaffenburg und im gesamten Rhein-Main-Gebiet.

Häufige Fragen zur Hochzeit im Feuerwehrhaus

Die freie Trauung und die Feier ja – die standesamtliche Trauung nicht, dafür braucht es ein Standesamt oder eine standesamtlich zugelassene Trauungsstätte. Bei Annette und Andreas war das der Spiegelsaal im Nilkheimer Park in Aschaffenburg, gefeiert wurde anschließend am Feuerwehrhaus in Laufach. Ob die Halle genutzt werden darf, entscheidet immer die Gemeinde beziehungsweise die Wehr selbst.

Vor allem die Einsatzbereitschaft. Die Fahrzeuge müssen raus und so schnell wie möglich wieder rein, was das Zeitfenster für Auf- und Abbau bestimmt. Dazu kommt: Eine Halle bringt außer Strom, Boden und Dach nichts mit – Mobiliar, Bar, Licht, Ton und Sanitärkonzept müssen komplett geplant und angeliefert werden.

Das hängt vom Ort ab. In Laufach hatten wir nur den Samstagvormittag, weil die Halle bis dahin einsatzbereit bleiben musste – der Abbau lief am Sonntag von 8 bis 11 Uhr. Bei Zelten oder Wiesen planen wir in der Regel mit mehr Vorlauf, oft mit einem kompletten Vortag.

Ja. Für diese Hochzeit haben wir Catering, Fotograf und freie Traurednerin organisiert und über den Tag koordiniert. Das Brautpaar hatte einen Ansprechpartner statt fünf – und die Dienstleister untereinander auch.

Dann greift der Plan, der vorher steht. Hier war es keine Regenfront, sondern schlicht die Temperatur: Für den Abend waren rund 15 Grad angesagt, also ist die Feier von draußen in die Halle gezogen – die freie Trauung blieb im Freien. Wichtig ist, dass beide Varianten vorher durchgeplant sind, inklusive Fläche, Bestuhlung und Licht.

Sehr gerne. Unsere Secco-Varianten – Beere mit gefrorenen Himbeeren und Minze oder Mango-Melone-Maracuja – mixen wir immer in beiden Ausführungen, mit und ohne Alkohol. Erfahrungsgemäß bleiben danach die klassischen Sektgläser stehen.

Ja. Unser Schwerpunkt liegt im Umkreis von rund 40 Kilometern um Rodgau – Offenbach, Hanau, Dietzenbach, Rödermark, Seligenstadt, Aschaffenburg und das Rhein-Main-Gebiet. Für Komplettplanungen wie in Laufach fahren wir auch weiter, wenn Ablauf und Logistik zusammenpassen.

Das lässt sich pauschal nicht sagen, weil Gästezahl, Ort, Leistungsumfang und Ausstattung den Rahmen bestimmen. Am besten schreibt Ihr uns kurz, was Ihr Euch vorstellt – dann stellen wir ein Angebot zusammen, das zu Eurem Tag passt.